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Glossar

71 Begriffe aus Suchmaschinen, Netzwerk und Hosting, jeweils so kurz erklärt, dass Sie danach weiterlesen können.

A

Absprungrate

Anteil der Besuche, bei denen nichts weiter passiert. Google Analytics 4 rechnet sie als Gegenstück zur Interaktionsrate: Eine Sitzung gilt als interagiert, wenn sie länger als 10 Sekunden dauert, ein Schlüsselereignis auslöst oder mindestens zwei Seitenaufrufe hat. Alles andere zählt als Absprung.

Eine hohe Absprungrate ist nicht automatisch schlecht. Wer auf einer Anleitung genau die gesuchte Antwort findet, geht danach oft wieder.

Air-Gap-Backup

Eine Datensicherung, die physisch oder logisch vom Netz getrennt ist, etwa eine Festplatte, die nach der Sicherung abgezogen und weggeschlossen wird. Ein Verschlüsselungstrojaner, der das Firmennetz befällt, erreicht diese Kopie nicht.

B

Bad Neighbourhood

Umgangssprache aus der SEO für ein Umfeld aus Spam-Seiten: Linkfarmen, gehackte Domains, Seiten mit Schadsoftware. Wer von dort viele Links bekommt oder selbst massenhaft dorthin verlinkt, macht sich verdächtig. Ein offizieller Begriff von Google ist es nicht.

C

CIDR-Notation

Kurzschreibweise für eine Netzadresse samt Maske: 192.168.1.0/24 heißt, die ersten 24 Bit gehören zum Netz, die restlichen 8 Bit zu den Geräten. CIDR (Classless Inter-Domain Routing, heute RFC 4632) hat die starren Klassen A, B und C abgelöst. Den Rest rechnet der Subnetzrechner aus.

Mehr dazu: Subnetzrechner: Netzadresse, Broadcast und Hosts berechnen

Cloaking

Suchmaschinen bekommen einen anderen Inhalt zu sehen als Menschen, zum Beispiel ein Text voller Suchbegriffe für den Crawler und eine Werbeseite für den Besucher. Google führt Cloaking ausdrücklich in seinen Spam-Richtlinien.

Cost per Click (CPC)

Abrechnungsmodell und Kennzahl in der Suchmaschinenwerbung: Bezahlt wird erst, wenn jemand auf die Anzeige klickt. Der tatsächliche Klickpreis entsteht in einer Auktion und hängt vom Gebot, von der Anzeigenqualität und von den Mitbewerbern ab.

Crawl-Budget

Wie viele Seiten einer Website der Googlebot in einem bestimmten Zeitraum abruft. Google richtet seinen Leitfaden dazu an große Websites, etwa ab einer Million Seiten mit wöchentlichen Änderungen oder ab 10.000 Seiten mit täglichen Änderungen. Für eine kleine Firmenseite ist das Thema praktisch nie der Engpass.

Cumulative Layout Shift (CLS)

Eine der drei Core Web Vitals. Sie misst, wie stark sich sichtbare Inhalte beim Laden unerwartet verschieben, etwa weil ein Bild ohne Größenangabe nachträglich Platz schiebt. Google empfiehlt einen Wert unter 0,1.

Mehr dazu: Core Web Vitals: drei Werte, die Google misst

D

DHCP

Das Dynamic Host Configuration Protocol (RFC 2131) verteilt im Netz automatisch IP-Adresse, Subnetzmaske, Gateway und DNS-Server an jedes Gerät. Im Büro oder zu Hause übernimmt das meist der Router. Antwortet kein DHCP-Server, vergibt Windows sich selbst eine Adresse aus 169.254.0.0/16 und meldet dann „keine gültige IP-Konfiguration“.

Mehr dazu: „Keine gültige IP-Konfiguration“: die häufigsten Ursachen

Disavow-Tool

Eine Funktion der Google Search Console, mit der sich Website-Betreiber von schädlichen Links distanzieren können, die sie nicht selbst entfernen können. Google stellte das Tool im Oktober 2012 vor und rät, es nur bei vielen künstlichen Links zu nutzen, etwa nach einer manuellen Maßnahme.

DNS

Das Domain Name System übersetzt Namen wie seo4business.de in IP-Adressen. Ohne funktionierenden DNS-Server lädt keine Website, obwohl die Leitung steht. Ein schneller Test: Funktioniert der Aufruf per IP-Adresse, aber nicht per Name, liegt der Fehler beim DNS.

Domain

Der Name einer Website im Internet, etwa seo4business.de. Er besteht aus der Top-Level-Domain (.de) und dem frei gewählten Teil davor. Über das DNS zeigt die Domain auf einen Server.

Domainalter

Wie lange eine Domain schon registriert ist. Das Alter selbst wird oft überschätzt. Was eine alte Domain wertvoll machen kann, ist ihre Geschichte: Links und Inhalte, die sich über die Jahre angesammelt haben. Läuft die Domain zwischendurch aus, gehen davon viele verloren.

Domainpopularität

Die Zahl der verschiedenen Domains, die auf eine Website verlinken. Hundert Links von einer einzigen Domain zählen hier als eins. Die Kennzahl ist aussagekräftiger als die reine Linkzahl, sagt aber nichts über die Qualität der verweisenden Seiten.

Doorway Page

Eine Brückenseite, die nur gebaut wurde, um für einen Suchbegriff zu ranken, und Besucher dann weiterschickt. Typisch sind Hunderte fast gleicher Seiten für jede Stadt. Google zählt Doorways zu den Spam-Praktiken.

E

Entität

Ein eindeutig bestimmbares Ding: eine Person, ein Ort, eine Firma, ein Begriff. Seit Google 2012 den Knowledge Graph eingeführt hat, versteht die Suche nicht nur Wörter, sondern auch, welche Sache gemeint ist und wie sie mit anderen zusammenhängt.

Evergreen Content

Inhalte, die über Jahre gültig bleiben, etwa eine Erklärung zu Subnetzmasken. Das Gegenteil sind Nachrichten, die nach Tagen veralten. Evergreen-Artikel sammeln langsam, aber dauerhaft Besucher und Links.

Expired Domain

Eine Domain, die ihr Inhaber nicht verlängert hat und die wieder frei geworden ist. Wer sie neu registriert, übernimmt Links, die noch auf sie zeigen. Seit März 2024 führt Google „expired domain abuse“ als Spam-Praxis: eine alte Domain kaufen, um mit fremdem Ruf Inhalte ohne Wert nach oben zu bringen.

F

Freshness Update

Eine Änderung an Googles Ranking vom November 2011, die laut Google rund 35 Prozent aller Suchanfragen betraf. Bei Themen, die Aktualität verlangen, etwa laufende Ereignisse oder wiederkehrende Termine, rücken neuere Ergebnisse seitdem stärker nach vorn.

G

Gateway

Der Übergang aus dem eigenen Netz in andere Netze, meist der Router. Jedes Paket, dessen Ziel außerhalb des eigenen Subnetzes liegt, geht an diese Adresse. Fehlt das Gateway oder ist es falsch eingetragen, funktioniert das lokale Netz, das Internet aber nicht.

Mehr dazu: Was ist die Gateway-IP-Adresse?

Google Sandbox

Die Vermutung, Google halte neue Websites in den ersten Monaten künstlich zurück. Offiziell bestätigt hat Google eine solche Sperre nie. Dass neue Seiten anfangs schwer ranken, lässt sich auch ohne sie erklären: Ihnen fehlen Links, Erwähnungen und Nutzungsdaten.

Google Search Essentials

Googles Grundregeln für Websites, bis Oktober 2022 unter dem Namen „Webmaster-Richtlinien“. Sie bestehen aus technischen Anforderungen, den Spam-Richtlinien und Empfehlungen für gute Inhalte.

H

Hilltop-Algorithmus

Ein Verfahren, das Krishna Bharat und George Mihaila um das Jahr 2000 beschrieben haben: Zu einem Thema werden zuerst unabhängige Expertenseiten gesucht, und ihre Links entscheiden über das Ranking. Ob und wie Google Ideen daraus übernommen hat, ist nicht offiziell belegt.

Hostname

Der Name eines einzelnen Rechners in einem Netz. In einer Webadresse ist es der Teil vor dem Pfad, etwa www.beispiel.de. Bei einer Subdomain wie shop.beispiel.de ist der vollständige Name der Hostname.

.htaccess

Eine Konfigurationsdatei für den Webserver Apache, die in einem Verzeichnis liegt und für dieses und alle Unterordner gilt. Damit lassen sich Weiterleitungen, Passwortschutz, Fehlerseiten und Sicherheitsheader einstellen, ohne Zugriff auf die Hauptkonfiguration des Servers.

Mehr dazu: Domain-Weiterleitung ohne URL-Änderung

I

iFrame

Ein HTML-Element, das eine andere Webseite in die eigene einbettet, etwa ein Video oder eine Karte. Inhalte im iFrame gehören für Suchmaschinen meist zur eingebetteten Quelle, nicht zur Seite, die sie anzeigt. Externe iFrames übertragen beim Laden Daten an den Anbieter, daher braucht es oft eine Einwilligung.

Impression

Eine Einblendung: Die Seite oder Anzeige wurde in den Suchergebnissen angezeigt, ob jemand geklickt hat oder nicht. In der Google Search Console zählt eine Impression, sobald der Treffer auf der geladenen Ergebnisseite steht.

inurl-Abfrage

Ein Suchoperator: inurl:anleitung findet nur Seiten, deren Adresse das Wort enthält. Nützlich, um Unterseiten eines Typs zu finden oder Wettbewerber zu recherchieren. Die Trefferzahlen solcher Abfragen sind grobe Schätzungen.

IPv4

Die vierte Version des Internetprotokolls mit 32 Bit langen Adressen, geschrieben als vier Zahlen von 0 bis 255, etwa 192.168.0.10. Das ergibt rund 4,3 Milliarden Adressen, zu wenig für das heutige Netz. Deshalb arbeiten Provider mit NAT und führen parallel IPv6 ein.

Mehr dazu: Dual Stack: IPv4 und IPv6 parallel betreiben

K

Keyworddichte

Der Anteil eines Suchbegriffs an allen Wörtern eines Textes. Früher galt eine bestimmte Prozentzahl als Ziel. Heute ist die Kennzahl nur noch als Warnsignal brauchbar: Klingt ein Text wegen des Begriffs hölzern, ist er zu oft drin.

L

Linkbuilding

Alle Maßnahmen, mit denen eine Website Links von anderen Seiten bekommt: gute Inhalte, Pressearbeit, Kooperationen, Einträge in Fachverzeichnissen. Gekaufte Links ohne Kennzeichnung verstoßen gegen Googles Spam-Richtlinien.

Linktausch

Zwei Betreiber verlinken sich gegenseitig, um beide Seiten zu stärken. Einzelne Querverweise zwischen passenden Seiten sind normal. Systematischer Tausch nur wegen der Links gilt bei Google als Linkschema.

localhost

Der Name, unter dem ein Rechner sich selbst erreicht. Er zeigt auf die Loopback-Adresse 127.0.0.1 (IPv6: ::1). Webentwickler testen damit Seiten auf dem eigenen Rechner, bevor sie auf den Server gehen.

Mehr dazu: Apache unter Windows starten und als Dienst einrichten

Long-Tail-Keyword

Eine längere, genauere Suchanfrage wie „Snapscore steigt nicht trotz Snaps“ statt „Snapscore“. Einzeln gesucht wird sie selten, zusammen machen solche Anfragen aber einen großen Teil aller Suchen aus. Sie sind leichter zu gewinnen und treffen meist eine klare Absicht.

M

Matomo

Eine Software zur Webanalyse, die bis Januar 2018 Piwik hieß. Sie lässt sich auf dem eigenen Server betreiben, sodass die Daten im Haus bleiben. Datenschutzrechtlich ist das ein Vorteil gegenüber Diensten, die Daten in die USA übertragen.

Meta-Keywords

Ein HTML-Tag, in das Betreiber früher Suchbegriffe schrieben. Google hat 2009 erklärt, das Tag für das Web-Ranking nicht zu nutzen. Es schadet nicht, hilft aber auch nicht, und es verrät Mitbewerbern die eigenen Zielbegriffe.

Meta-Tags

Angaben im Kopf einer HTML-Seite, die Besucher nicht direkt sehen: Beschreibung (description), Anweisungen für Suchmaschinen (robots), Zeichensatz, Darstellung auf Mobilgeräten. Die Beschreibung erscheint oft als Text unter dem Treffer, Google darf sie aber ersetzen.

MetaGer

Eine Metasuchmaschine aus Deutschland, entstanden im März 1996 in Hannover. Betrieben wird sie heute vom gemeinnützigen Verein SUMA-EV.

Metasuchmaschine

Eine Suchmaschine ohne eigenen vollständigen Index, die Anfragen an mehrere andere Suchdienste weitergibt und deren Treffer zusammenführt. Ein deutsches Beispiel ist MetaGer.

N

NAT

Network Address Translation: Der Router übersetzt die privaten Adressen im Heim- oder Firmennetz in seine eine öffentliche Adresse. Bei der verbreiteten Form PAT unterscheidet er die Verbindungen dabei über Portnummern. Provider schalten mit Carrier-Grade NAT eine weitere Übersetzung davor.

Mehr dazu: PAT: Port and Address Translation einfach erklärt

P

Paginierung

Die Aufteilung langer Listen auf mehrere Seiten: Seite 1, 2, 3. Die früher empfohlenen Angaben rel="next" und rel="prev" nutzt Google nach eigener Aussage nicht mehr. Wichtig ist, dass jede Seite eine eigene Adresse hat und normal verlinkt ist.

Penguin-Update

Ein Google-Update vom April 2012 gegen Linkspam und überoptimierte Ankertexte. Seit September 2016 ist Penguin Teil des Kernalgorithmus und arbeitet laufend. Seitdem wertet es Spamlinks eher ab, statt ganze Websites abzustrafen.

R

Rich Snippets

Erweiterte Suchtreffer mit Sternen, Preisen, Zeiten oder Bildern. Grundlage sind strukturierte Daten nach schema.org im Quelltext. Ob Google sie anzeigt, entscheidet Google selbst, auch wenn die Daten korrekt sind.

S

SEA

Search Engine Advertising: bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen, bei Google über Google Ads, bei Bing über Microsoft Advertising. Die Anzeigen erscheinen über oder unter den normalen Treffern und sind als „Gesponsert“ gekennzeichnet.

Server

Ein Rechner oder ein Programm, das anderen Rechnern Dienste anbietet: Webseiten, E-Mail, Dateien. Ein Webserver wie Apache oder nginx liefert Seiten aus, sobald ein Browser sie anfragt.

Sichtbarkeitsindex

Eine Kennzahl, mit der SEO-Tools wie Sistrix messen, wie präsent eine Domain in den Suchergebnissen ist. Grundlage ist ein fester Satz von Suchbegriffen, deren Positionen nach Suchvolumen und Klickwahrscheinlichkeit gewichtet werden. Die Zahl zeigt Trends gut, aber nicht den tatsächlichen Traffic.

Spoofing

Das Fälschen einer Absenderangabe: eine fremde E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder IP-Adresse wird vorgetäuscht. Bei E-Mails schützen SPF, DKIM und DMARC davor, dass Fremde im Namen der eigenen Domain verschicken.

Sprechende URL

Eine Adresse, die verrät, was auf der Seite steht, etwa /subnetzmaske-berechnen/ statt /?p=4711. Sie hilft vor allem Menschen, die den Link sehen, bevor sie klicken. Wer bestehende Adressen ändert, braucht saubere 301-Weiterleitungen.

SSL-/TLS-Zertifikat

Ein digitales Zertifikat, mit dem der Browser prüft, ob er wirklich mit dem richtigen Server spricht, und die Verbindung verschlüsselt. Technisch ist heute TLS im Einsatz, der Name SSL hat sich gehalten. Google bezeichnet HTTPS seit 2014 als leichtes Rankingsignal.

Startpage

Eine Suchmaschine aus den Niederlanden, die Google-Ergebnisse anzeigt, ohne die Anfrage dem Nutzer zuzuordnen. Sie ging aus der Metasuchmaschine Ixquick hervor.

Subdomain

Ein Name, der einer Domain vorangestellt wird: shop.beispiel.de oder blog.beispiel.de. Technisch kann eine Subdomain auf einen ganz anderen Server zeigen. Suchmaschinen behandeln sie oft wie eine eigene Website.

Subnetzmaske

Eine 32-Bit-Zahl, die festlegt, welcher Teil einer IPv4-Adresse das Netz und welcher das Gerät bezeichnet. 255.255.255.0 entspricht /24: Die ersten drei Zahlen sind das Netz, die letzte das Gerät. Im Subnetzrechner sehen Sie für jede Maske Netzadresse, Broadcast und Zahl der Hosts.

Mehr dazu: Subnetting einfach erklärt: Netzanteil und Hostanteil

Suchalgorithmus

Das Regelwerk, nach dem eine Suchmaschine entscheidet, welche Seiten zu einer Anfrage passen und in welcher Reihenfolge sie erscheinen. Bei Google sind das viele Systeme, die zusammenarbeiten und ständig angepasst werden.

Suchintention

Was jemand mit einer Suche eigentlich erreichen will: etwas wissen, eine bestimmte Seite finden, etwas kaufen. Wer „Subnetzmaske berechnen“ sucht, will ein Ergebnis, keine Geschichte des Internets. Seiten, die die Absicht verfehlen, ranken trotz guter Texte schlecht.

Suchvolumen

Wie oft ein Begriff in einem Zeitraum gesucht wird, meist als Monatsdurchschnitt. Die Zahlen aus Keyword-Tools sind Schätzungen, oft gerundet und bei kleinen Begriffen ungenau. Für Vergleiche taugen sie, als exakte Größe nicht.

T

Title-Tag

Der Seitentitel im HTML-Kopf. Er steht im Browser-Tab und meist als blaue Überschrift im Suchtreffer. Seit August 2021 erzeugt Google die Überschrift im Treffer häufiger selbst, wenn der Titel zu lang, zu allgemein oder voller Suchbegriffe ist.

Tracking

Das Erfassen, was Besucher auf einer Website tun. Werden dafür Informationen auf dem Gerät gespeichert oder ausgelesen, etwa über Cookies, verlangt § 25 TDDDG vorher eine Einwilligung, es sei denn, der Zugriff ist für den Dienst unbedingt erforderlich.

TrustRank

Ein Verfahren aus einem Forschungsartikel von 2004 (Gyöngyi, Garcia-Molina, Pedersen): Von wenigen, von Hand geprüften vertrauenswürdigen Seiten aus wird Vertrauen über Links weitergegeben. Seiten, die weit weg davon liegen, sind eher Spam. Der Begriff wird oft lose für „Vertrauen einer Domain“ verwendet.

U

Überschriften-Tag

Die HTML-Elemente h1 bis h6 gliedern eine Seite. Sie helfen Screenreadern, Suchmaschinen und eiligen Lesern, den Aufbau zu erfassen. Wichtig ist eine sinnvolle Reihenfolge, nicht die Zahl der Suchbegriffe darin.

Unique Content

Inhalte, die es so nur auf dieser einen Seite gibt. Kopierte Herstellertexte oder dutzendfach gleiche Stadtseiten sind das Gegenteil. Einzigartig allein reicht nicht: Der Text muss auch etwas sagen, das anderswo fehlt.

User-Agent

Eine Kennung, die Browser und Crawler bei jeder Anfrage mitschicken. Daran erkennt der Server, ob Chrome auf einem Handy oder der Googlebot anfragt. Weil sich die Kennung leicht fälschen lässt, prüfen Server echte Crawler zusätzlich über die IP-Adresse.

UTF-8

Die heute übliche Zeichenkodierung im Web. Sie kann jedes Zeichen aus Unicode darstellen, braucht dafür ein bis vier Byte und ist für die ersten 128 Zeichen identisch mit ASCII. Falsche Kodierung erkennt man an Zeichen wie „ä“ statt „ä“.

V

Versteckter Text

Text, der für Suchmaschinen gedacht ist und vor Besuchern verborgen wird: weiße Schrift auf weißem Grund, Schriftgröße null, aus dem Bild geschobene Absätze. Google führt das als Spam-Praxis. Aufklappbare Inhalte wie FAQ-Bereiche fallen nicht darunter.

VPN

Ein Virtual Private Network baut einen verschlüsselten Tunnel durch ein fremdes Netz. Firmen verbinden so Außendienst und Homeoffice mit dem internen Netz. Für Websites, die man im VPN besucht, sieht es so aus, als käme die Anfrage vom VPN-Server.

W

Weiterleitung (Redirect)

Der Server schickt den Browser von einer Adresse zu einer anderen. Ein 301 ist dauerhaft, Suchmaschinen übertragen die Signale auf das neue Ziel. Ein 302 ist vorübergehend, die alte Adresse bleibt die maßgebliche.

Mehr dazu: Domain-Weiterleitung ohne URL-Änderung